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chen Verrichtungen. Welches Volk! das sichdurch Unglücks - Feier nicht niederschlug, son-dern emporhob.
Was uns anlangt, so erleben und feiernwir wol auch einige Brandsonntage des Staats— wir orgeln weniger, läuten mehr, und ge-hen, sind wir vom Hofe, schwarz — wennnämlich ein Fürst stirbt. Dieß ist aber alles,was wir Festliches ausweisen. Allein wie an-ders, wie gewaltiger würde ein Todtensonn-tag einer Verlornen Schlacht, eines VerlornenLandes rc. Herz nach Herz anfassen, und durch-schüttern! Wie würde am Schmerze sich derMuth anzünden! Wie würde, da schon einEinzelner im Unglück groß erscheint, ein gan-zes Volk in der Trauer um eine große Ver-gangenheit hoch aufstehen, welche eben dadurcheine Gegenwart wäre und eine Zukunft wür-de! — Sind wir denn so kindisch und eitel,uns mehr der Geschichte zu schämen als dieRömer? — Wenn unsere politischen Freuden-feste uns den Staat und das Große in gemei-nen Lusttaumel versenken, und gerade tiefer injene Genuß- und. Eigensucht eintauchen, woge-