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stellt wurde/ gleichsam ein ewiger Feiger desGrabes mitten auf dem Throne, eine schla-gende Wünschelruthe der Kömgsasche. Einanderer, aber »„christlicher und Herz - durch-bohrender Feiger war die jährliche Königsmord-Feier der Revoluzion; indeß doch dem römi-schen Großheits-Barbarismus verwandt. Laßtuns etwas weniger Erhabnes, aber mehr Er-hebendes, wiewvl den römischen Trauerfestenblos von weitem Verwandtes beschauen undbedenken. Es ist dieß, daß ein König auf ei-nem Throne, der sich seit einigen Jahren un-ter dem Kriegs-Erdbeben gesenkt hatte, gleich-wol alles an den wenigen Stellen erlaubte —wo er noch verbieten konnte — was gegen ihnund einen Staat geschrieben wurde, der sichden potenziirten Protestantismus nennen darf.Mitten unter Unglücksfallen und unter Feindentrauere er seiner protestantischen Regierungs-verfassung ein Gegengift zugegen alle Unglücks-Wahrsager nicht sowol als Vor - Und Nach-sager. Und er hatte Recht; alle Gegenschrei-ber überwanden nicht die Volks - Anhänglich-keit; und der bedrängte Fürst durfte das wa-
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