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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Pferd. 27

Unter allen Maßen zeichnen sich die Ära,der, zumahl die von der Zucht der Annecy umPalmnra herum, und vom Libanus bis gegenden Horeb u. s. f. durch ihren wunderschönenBau, so wie durch äußerste Leichtigkeit undDauerhaftigkeit aus. Nach Leo dem Afri-kaner *) und Marin ol **) find alle arabischePferde Abkömmlinge der wilden Pferde in demwüsten Arabien. Denn von diesen waren inden ältesten Zeiten so viele Stutercyen angelegt,daß endlich ganz Asien und Afrika von Pferdenwimmelte. Sie waren so leicht und flüchtig,daß einige von ihnen mit den Straußen um dieWette liefen, und ihnen im Laufe zuvor kamen.Die Einwohner in den Wüsten Arabiens, in-gleichen die lybischen Völker, ziehen eine großeMenge solcher Pferde zur Jagd. -Auf ihrenReisen aber und im Streite machen sie nichtimmer Gebrauch davon. Haben sie Gras voc-rathig, so schicken sie selbige auf die Weide, imwidrigen Fall machen Datteln und Kameelmilchihre Nahrung aus. Bey diesem Futter werdensie kräftig und bleiben immer leicht, flüchtig undmager. Den wilden Pferden legen sie Schlin-gen und essen ihr Fleisch, weil nach ihrer Aus-sage junges Pferdefleisch ein leckerhafteS Essenist. Diese wilde Pferde sind viel kleiner, als dieandern Gemeiniglich haben sie ein aschgraues,oft auch ein weißes Haar, auch kurzen, strup-pichten Schwan; und Mähnen. Andere Rei»sende ***) haben uns mit sonderbaren Erzählun-gen

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