Pferd. 6z
Sohle, alle Theile desselben sind stark, ohneSprünge und Reifen, die Wände nicht einge-zogen, und der Strahl nicht zu viel erhaben,um zum Vollhuf Anlaß zu geben. Fest und si-cher tritt es mit einer elastischen Biegung auf,als wären die Sehnen seiner Schenkel uuver«wüstbare Stahlfedern, die nach jedem sanftenDruck stark und kräftig in ihre vorige Stellungder Ausdehnung zurückkehren."
„Zu diesem schönen regelmäßigen Gebäudeihres Vordertbcils bildet der Leib ein vollkom-men gleichmäßig gut gebautes Ganze; ohne we-der in die Höhe gezogen, noch herabhangend zuseyn, verliert er sich. sanft in das ihm angemes-sene Hintertheil, das an Energie, und Ausdauerfast alle übrige Pferderaßen übertrift. Ein Feh-ler gegen das Ideal eines vollkommen gut ge-bauten Pferdes, das uns die äußere Pferdekennt,nist als Norm einer richtigen Beurtheilung auf-stellt, ist der etwas-vertiefte Rücken, welcher denmehrsten Mecklenburgern eigen ist, der aber beydieser R^ße zu keinem Mangel wird, da er voneinem so kräftigen Hinrertheile und einem somuskulösen Gebäude im Ganzen begleitet wird.Die Krupe, ist,gewölbt, bis an die Lenden ge-rundet, und, der Größe der Brust und des Vor,derthoils-überhaupt analog; ohne auf einmahlan Starke -zu verlieren, entspringen aus ihr dieHanken, die im -Sprunggelenke sanft gebogensind, und sich, ohne von dem Knochenauswuchsdes-Spats, noch von der schwammichten Erhö-hung ^esPiphakens markirr zu seyn, bis aufdas von stallen- und maukartigen Ausschlag ren-ne Fesselgelenk erstrecken, wo sich der Huf an-schließt, der in regelmäßiger Form und Gäredem vordersten ähnlich ist."
„Genug