Pferd.
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ihr Körper nicht durch Krankheit oder erschöpfendeMärsche geschwächt ist, bey der ersten Tra?gung eines Reiters so, daß ihre Vsrderschenkeldurch die prallende, vorwärts schiebende Bewe-gung ihres Himercheils immer mehr oder weni-ger leiden. Die Braven, die Starken vertheidi-gen ihre Freyheit auf diese Weise am meisten,und man muß nicht selten .ihre Zähmung mitGebreche» seines eigenen Körpers bezahlen. Al-lein je heftiger sie bocken, je mehr leiden ihreeigenen Schenkel selbst; ein böser, bockender Poh-le ist schon bey frühen Zähren bockbeinig undstruppig; und ein Pohle, der, sey es nun, daßer zu frühzeitig eingeritten wurde, ehe sich seineKräfte entwickelt harten, oder der aus irgendeiner andern Schwäch« bey der Ablichtung zugeduldig und folgsam war, ist ein elender Krüp-pel, der an der vorzüglichsten Eigenschaft dieserRaße, an der langen Ausdauer keinen Antheilhat, der den Nahmen eines Pohlen nicht ver-dient, und oft kraftloser ist, als ein deutschesPferd vom gemeinsten Schlage.
Ferner erhalt der, Pohle auch bey der be-sten Bearbeitung nicht das Angenehme im Rei-ten, den Gang, die Stellung, die Anlehnungaufs Mundstück, welches der Mecklenburger, je-des deutsche Pferd und selbst der Hollsteknerschon halb von der Natur erhalten zu habenscheint, und was man dem Pohlen auch durchdie fleißigste Bearbeitung nicht zu verschaffenim Stande ist; entweder der Hals des Pohlenist zu steif, oder er ist zu dünn und zu beweg-lich; selten findet ein drittes Gebäude diesesTheiles statt, und dieß macht denn das Gefühlder Faust unangenehm und das Thier krellig inder Hand. Der Kopf des Pohlen ist nie ganz
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