uns sich hoch itt die Lüfte erhebende Elche sich alsein niedriger Strauch zeigt, sind auch die Pfer«de durch den Eindruck des kalten Klnna's ganzklein, selbst die Pferde der Paragonen, ob siegleich von spanischer Abkunft sind, erreichen indiesem Lande kaum die Größe unsrer verkrüp-pelten zweyjährigen Fohlen *). Je weiter über-haupt sich der Aufenthalt der Pferde von der;:südlichen nach den nördlichen Gegenden erstreckt,je mehr scheinen sie an Güte, Schönheit undBrauchbarkeit zu verlieren. Ein Umstand, derdie erste Abstammung der Pferde aus Asien,dem Varerlande aller in gemäßigten Gegendenlebenden Thiere, sehr wahrscheinlich macht.
Von der Aenmniß des äußern Pferdes.
Das Pferd im Stande der Ruhe betrachtet**).
Das Pferd verdient als eins der edelstenund schönsten Thiere der Schöpfung, noch mehraber wegen der mannigfaltigen Dienste, die esdem Menschen in der Oeconomie, im Kriege,beym Handelsverkehr, in Rücksicht seines Ver-gnügens und seiner Gesundheit leistet, unsereganze Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Hattenwir dieses eben so gutmüthige als starke, schnelleund in der Arbeit ausdauernde Thier nicht, undmüßten uns statt dessen des Esels und Ochsenbeoienen: so würden wir nicht nur viel Ver-gnügen entbehren, sondern unsere Arbeit würdedurch diese weit trägeren Thiere nur sehr lang-sam verrichtet werden.
So,
LnugiinviUs „il. IVk. p. 1Z1.
S. Havemann's Anleitung zur Beurtheilung deS äu-ßern Pfervev rc. Hannover n. S. r fl-