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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Pferd.

Schweinsaugcn werden die sehe kleinenAugen genannt und einstimmig für häßlich ge-halten. Es ist zwar nicht allemahl der Fall, rastsie eine Neigung zu Krankheiten haben; indessensie disponiren im Allgemeinen mehr dazu, als dieAugen von angemessener Größe.

Flecken von geheilten Augenwunden auf derdurchsichtigen Hornhaut sind, wenn sie undurch-sichtig und gerade gegen die Pupille über sicher»,im Sehen hinderlich und nach Maßgabe ihresUmfanges mehr oder weniger schädlich. Befindensie sich am Rande, so sind sie im Sehen nichtnachteilig.

Zwischen der durchsichtigen und undurchsich-tigen Hornhaut wird nicht selten ein aschgrauer,zuweilen eine Linie breiter Strich wahrgenom-men, der daher entsteht, daß die undurchsichtigeHornhaut nicht auf einmahl, sondern nach undnach in die durchsichtige übergeht. Dieser Strichist in Absicht der Güte der Augen eben so gleich-gültig, als es einerley ist, ob die an die durch-sichtige Hornhaut stoßende undurchsichtige Horn-haut eine weiße oder schwarze Farbe hat.

Die Iris oder Regenbogenhaut, auchBlendung genannt, heißt die vordere sichtbareFläche der Q.uer- oder Traubenhaut, die unmit-telbar hinter der durchsichtigen Hornhaut wahr-genommen wird. Ihre Farbe ist gewöhnlich vonder Farbe der Haut und der Haare abhängig.Da die mehrsten Pferde eine dunkle Haut Ha-ben, so ist dieß auch in Ansehung der Regenbo-genhaut der Fall. Bey den weißgebornen Pfer-den findet indessen eine merkwürdige Abweichungstatt. Denn obgleich die achten weißgebornenPferde eine röthliche Haut haben, so.ist doch