Pferd.
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Anlage zur Wassersucht haben, und bey Fällen,die an Würmern leiden, ist sie widernatürlichblaß.
22) Der Thränenkanal öffnet sich untenin jedem Nasenloch«: in der Größe einer Linse.^Er nimmt an beyden Augenlicdern mittelst derThränenpunkte seinen Anfang, geht als ein häu-tiger Kanal durch das Thränendem und steigtin der Höhle des Kinnbackenbeins herunter.Der Nutzen dieses Kanals besteht darin, daßdie Thranenfeuchtigkeiten, nachdem sie dem Augeihren Dienst geleistet haben, darin aufgenommen,und unten in der Nase ausgeführt werden.
2z) Die Nasenspitze fließt genau mit derVorderlippe zusammen. Auf diesem Theile wer-den die Pferde gewöhnlich gebremset. Der großeNerv, der unter den sogenannten Mausen ausdem Vorderkiunbackenbeine hervorkommt, ver-breitet sich guten Theils durch die Nasenspitze,und daher verursacht die durchs Bremsen be-wirkte heftige Zusammenpressung derselben eineso große Unempsindlichkeit und Betäubung desKörpers. Bey einigen Pferden trifft man hiereinen Schnurrbart an, der entweder der Raße,wovon das Pferd abstammt, eigen, oder auchein Naturspiel ist; in beyden Fällen aber alsetwas sehr gleichgültiges angesehen werden muß.
24) Die Lippen begrenzen und befriedigendas Maul und dienen zum Einnehmen derNahrungsmittel. Man theilt sie in die vordereund Hintere, und aus ihrer Verbindung entste-hen die Winkel öder Ecken. Die Lippen, diebey feinen edlen Pferden zart sind und wenigFalten machen, müssen sich an allen Orten ge-nau zusammenfügen. Bey schlaffen Graspfer-den