Pferd.
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aus denjenigen, die hervorkommen, wenn dieHaut auf den Schultern 'auf eine gewisse Weisegefaßt wird, erkennen lasse. Nicht weniger istdie Meinung ungegründer, daß aus gewissenVeränderungen, die an den obern Schweifkno-chen jährlich vorgehen sollen, durchs Gefühl dasAlter könne bestimmt werden.
Um aus den Zähnen das Alter des Pfer-des zu beurtheilen, muß man in dieser Rück-sicht den Ausbruch, den Wechsel und überhauptalle Veränderungen, die in den verschiedenen Le-bensperioden an den Vorder- und den Haken-zahnen vorgehen, genau kennen.
Die Füllen kommen ohne Zahne zur Welt,man entdeckt indessen mittelst der Finger, daßim Hintecmaule bey der Geburt schon die schar-fen Spitzen der Backenzähne aus dem Zahn-fleische hervorstehen.
Das neugebohrne Füllen, das in der er-sten Zeit nach seiner Geburt, wegen seines nochzarten Körpers, keine feste und keine andreNahrung, als die in dem Euter seiner Mutterfür dasselbe bereitete Milch zu sich zu nehmen,vom Instinkt geleitet wird, hat hierzu auch kei-ne Zähne nöthig; vielmehr würden solche derMutter um so mehr beschwerlich seyn, da ihrEuter die ersten Tage nach der Geburt von denhäufig darin angesammelten , Säften gespanntund empfindlich ist.
In dem Vordermaule, dessen Ränder beyneugebohrnen Füllen mit lockerm Zahnfleischüberzogen sind, brechen zwischen acht und vier-zehn Tagen nach der Geburt in der Mitte vierZähne aus, nähmlich zwey in der Vorder« undzwey in der Hinter-Kinnlade, die Zangen-zähne genannt werden. Im Hintermaule sind
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