Pferd.
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iz. Mit dem dreyzehnten Jahre sind die Hakenganz rund und voll: es ist nicht die geringste Spurder Kunde auf den obersten Zangen mehr zu finden,und die Schwämme oder Kastanien fallen weg. >
Die in diesem §. angeführten Kennzeichen sinddie einzigen, welche man von diesem Aiker mit Zu-verlässigkeit anzugeben im Stande ist. Vielleicht istnoch einer oder der andere so glücklich, Entdeckun-gen zu machen, die uns das hohe Alter mit mehre-rer Gewißheit und Genauigkeit lehren; wir würdenihm vielen Dank schuldig seyn.
14. Mit dem vierzehnten und fünfzehnten Jahrre verlieret sich die Kunde von den obersten Mit--telzähncn; sie werden länger, weißer und spitzig«;wie denn auch die Haken dicker und stumpfer wer-den.
Die vergangene Kunde der obersten Mittelzäh-ne muß Uns bey diesem Alter die besten Dienste lei-sten, und irren wir denn auch um zwey Jahre/ sowird der Unterschied weder in dem Gebrauch deSPferdes, noch In Bezahlung des Werthes so vielnicht auskragen, weil dergleichen alte Thiere mitwenigem Gelde bezahlet werden.
15. Mit dem sechzehnten und siebzehnten Jah-re verlieret sich auch der Kern von den oberstenEckzähnen, die in dieselben hineingeschliffenen Lük-ken werben noch tiefer, der Gaumen verschwindet,und wird mager.
Man merket leicht, daß die Kenntniß bey ho-hem Alter immer ungewisser und unzuverlässigerwerde, weil das Pferd schon in der Abnahme seinerKräfte sich befindet; welche Zerstörung der Maschinedenn nicht auf einerley Art, und bey d.'in einenfrüher, dem andern aber später geschiehet: dahersuch die Merkmahle verschieden seyn müssen. Inzwi-schen bleiben die hier angegebenen Kennzeichen dochimmer gut, ein hohes Alter anzudeuten, und manwird uns doch nicht ein solches Pferd für neun-oder zehnjährig verkaufen dürfen, welchem Betrügewir also dadurch ausweichen.
16. Je älter nach dieser Zeit ein Pferd wird,desto länger, weißer und spitziger werden die Zähne,und desto mehr weichen sie aus ihrer in der Jugendgehabten Stellung vorwärts; so daß sie in ihremhohen Alte« einen spitzigen Winkel ausmachen, wenn
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