iz5 Pferd.
ken sich wegen ihrer nur für das Auge schönenBewegung mehr auf die Bahn als Schulpferd,als zu dem. nützlichern Gebrauch eines Kam-pagnepferdes. Unter den ausländischen Pferdenist dem Spanischen die zu diel erhabene Bewe-gung am meisten eigem, und unter den Deut-schen hat das Hollsteinische die mehreste Action.
Von einem Pferde, das seine Schenkel imFortschreiten zu viel einwärts und Über einan-der setzt, sagt man: „es krestzt" Ein Fehler,der die Sicherheit des Ganges sehr zweifelhaftmacht. Indessen gibt-es viele Pferde, big, beydem größten Grade dieses Fehlers doch einen- sehr zuverlässigen Tritt haben. Doch auch dießsind Ausnahmen, die zum Vortheil dieses Feh-lers nichts Entscheidendes beweisen. Um diesenFehler zu verstecken, lassen Roßtäuscher bey derMusterung des Käufers- das Pferd einen halbenTraverö gehen, d. h. sie lassen es im BodwartS-schreiten etwas seitwärts treten, und nehmen inderselben Stellung die Kruppe mit, wodurchdieser Fehler nicht so merklich erscheinet.
Das Pferd fuchtelt oder billandirt, sagtman von einem Pferde, das im Fortschreitenseine Schenkel zu viel auswärts beweget. Ge-wöhnlich ist dieser Fehler mit der fehlerhaftenzu viel auswärts gerichteten Stellung des Fu-ßes verbunden, der vermehrt und sichtlicher wird,wenn das Pferd von lebhaftem feurigem Tem-perament ist. Ähnerachtet dieser Tritt sicherseyn kann, so ist doch die Beweguyg für denReiter schwankend und unangenehm; das Pferdermüdet sich durch die viele Action, und bespritztbey schmutzigem Wege den Reiter mehr als je-des andere.
Ein