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die Theilt von der Haut entblößt, oder die Haar-wurzel zernichtet worden, so bleiben kahle Flek-ken an dem Orte, der Verletzung zurück; indes-sen können sie auch bey gepflasterten Standenvon einem schlechten Streulager herrühren, oderdaher entstehen,' wenn die Pferde sehr unruhigsind, und mit dem Knie gegen die Stteukam-mexn stoßen. Größere Quetschungen, die bisauf das Wesen des Kapselbandes eindringen,bringen nicht selten den Rnieschwamm hervor, —eine kalte Geschwulst, die bald einen großer»,bald einen kleinern Raum auf der vordern Flä-che des Kniees einnimmt. Roßtäuscher gebenihn bey kenntnißlosen Käufern für einen Schlagvon andern Pferden aus; da aber dieser mitHitze, mit Spannung, mit Schmerz begleitet,jener aber kalt, und beym Angriff schmerzlos ist,so sind beyde Verletzungen leicht zu unterscheiden.
Der Knieschwamm gehört mit unter diedem Dienst nachtheiligsten und unheilbarstenKrankheiten. Das Pferd, welches an diesemGebrechen leidet, gehl mehr oder weniger lahm,nützt sich auf dem gesunden Schenkel, der mehrLast des Körpers auf sich nehmen muß, als ihmnach der Einrichtung der thierischen Natur zu-kommt, vor der Zeit ab, indessen an dem krän-ken Schenkel die Geschwulst, die Steifheit, dieUnbewegsamkeit immer mehr und mehr zunimmt,und der ganze Schenkel immer schwacher, kraft-loser und unbrauchbarer wird.
Am Hintern Theile des Kniees oder derKniekehle, entstehen bisweilen Sprünge oderRiffe in der Haut, — eine Krankheit, die dieSchmiede Raspe oder Rappe nennen. Siesind eine eigene Gattung von Gebrechep, diciweder räuden- noch flechtenartig sind. Am mei-
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