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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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2)6 Pftrd.

riße bis an die Kruppe; im eigentlichen Sinneaber, uno wie es der Pferdekenner nimmt, istes der Theil zwischen dem Widerriste und denNieren, also der Ort, wo der Sattel seine Lagehat. Er erstreckt sich eine gute Hand breit ab-wärts vorn Rücken und grenzt hieselbst an dieRippen.

Die Grundlage des Rückens besteht in ei-ner Reihe von Wirbelbeinen, die auf eine künst-liche Weise zusammengefügt, und durch starkeBänder genau mit einander vereinigt sind.Seitwärts an diesen Wirbelbeincn vergliedcrnsich die Rippen.

Der Rücken muß eine gerade Richtung ha,ben, wenn er schön seyn und Kräfte versprechensoll.

Senkrückig oder eingesattelc nennt manein Pferd nur einem eingebogenen Rücken.. DerHals gewinnt zwar durch diesen fehlerhaftenBau sehr am freyen Ansetzn und Schönheit, al-lein da der tiefe Rücken Schwäche -anzeigt, sowird ein solcher Bau von keinem Kenner.ge-liebt. Senkrückige Pferde sind zu keinem vieleKräfte erfordernden Dienste tüchtig; wegen, ih-rer schönen Vorhand und ihres biegsamen Rük-kens können sie aber recht gut zum langsamenSpaßierenreiten, vornahmlich für alte Leute undfurchtsame Reuter dienen. Die eingesenktenRücken entstehen gewöhnlich bloß von Natur,es kann indessen auch ein zu frühzeitiger Ge-brauch des Pferdes zum Reiten oder Lasttrageneine Veranlassung dazu seyn. Ucbriaens ist noch' zu bemerken, daß sich der Rücken bey Stuten,die oft gesäugt haben, senke, so wie dieß auchhey allen Pferden im Alter der Fall ist.

Der