Pferd.
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neu Gelenkflachen zusammen wachsen und völliganchylosiren: so hört der Schmerz bey der ss'ewegungauf, indessen sind alsdann die Sprunggelenke allerFederkraft und Biegsamkeit beraubt und völlig siech.
Ich muß hier noch eines sehr schädl chen I r«thums gedenken, worin sich viele Pferdckenner. auchselbst Pferdeärzte in Absicht der Beurtheilung überdie Existenz des Spalts befinden, und der unleug-bar in dem Mangel einer genauen und richtigenanatomischen Kenntniß des Sprunggelenks seinenGrund hat. Man ist nähmlich häufig der Meinung,daß die Hinterkniee im vollkommen gesunden Zustan-de an ihrer innern Fläche ganz ohne alle Erhöhung,und gleichsam wie abgeschliffen seyn müßten. Daßaber dieser scheinbar wahre Grundsatz, der eine sehrleichte Anwendung gewahren würde, unrichtig sey,und Man bey der Beurtheilung des Spalts so ver-fahren müsse, wie oben gesagt worden, lehrt einefleißige und sorgfältige Untersuchung und besondersdie Zerlegung der Sprunggelenke an Cadavern.
z. Von der vordem Seite. Es entstehtdarin bisweilen eine Erhöhung, die man denBlmfpatc nennt. Dieser Blutspatt, auch dieHincerkniebeuge - oder pfannengalle, undÄ>ajffersp«rc genannt, ist keinesweges eine ErrWeiterung der sogenannten Spattader oder §ineBlmadergeschwulst, wie noch so häufig dafürge-halten wird, sondern er ist vielmehr eine wahreGalle, die in der Hinterkniebeuge nach invFNzu unter der sogenannten Spattader ihpen Sihhat. Man nimmt seine Gegenwart am deut-lichsten wahr, wenn man sich dem Pferde zurSeite, jedoch etwas nach vorn zu stellet, da erdenn als eine mehr oder weniger große, rundeErhöhung erscheinet.
Die Hinterkniebeugegalle zeugt zwar alle-mahl von einem schlaffen Zustande der Gelenk-kapsel, indessen nur höchst selten entzündet sichdiese Galle und verursacht Lähmung. Sie ist
S L aber