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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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278 Pftrd.

bloß der äußere Knieknochen auf der Hinternäußern Seite eine kleine Erhabenheit, so hatdas Knie einen Übeln Bau, und in allen diesenFallen Schwäche zum Grunde.

Der Fehler ist überdem, so wie der Spatüberhaupt, erblich, und es können durch derglei-chen Bescheler oder Sturen ganze Gestüte undProvinzen befleckt werden. Der Fehler liegt inder Natur, und alle natürliche Fehler, als auchvollkommene und unvollkommene einzelne Theile,sind bey dem Pferdegeschlechte in der Regelerblich.

5. 6. 7. 8- y. Don dem Hintern Bein, demKnöchel, der Köte, der Krvne und demHuf.

Das Hintere Bein, welches bey dem Knieanfangt, und von hinten nach vorn gerichtet ist,muß verhaltnißmaßig lang, stark, recht breit undmager seyn.

Der Hbertheil des Beins muß mit demKnie wohl vereinigt, stark anfangen, und nichtgebildet seyn, als sey ein Stück dicht unter demKnie, innerhalb oder außerhalb, herausgeschnit-ten, auch, darf es nicht im seinem Anfange dün-ner zu seyn scheinen, als nach der Mitte. Ue-brigens muß das Schienbein und die Beuge«flechse von eben der Beschaffenheit seyn, als dasVorderbein.

Selten aber findet man, daß das Hinter-bein an den Pferden zu lang ist; wohl aber öf-ters zu kurz. Der erste Fall findet zwar statt,er hat aber nur starre oder nnbiegsame Knieezum Grunde. Der zweyte Fall aber jederzeitSchwache.

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