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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Pferd.

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dieses Ahzeichen sehr klein und besteht es nuraus wenigen weißen Haaren, so sagt man, dasPferd habe ein kleines Zeichen oder einige wei-ße Haare vor dem Kopfe.

Der Schnipp ist ein schmaler weißerStrich auf der Nase des Pferdes.

Einen weißen Fuß heißt man denjenigen,der vom Fuß bis wenigstens mitten auf dasFessel- oder aufs Knöchelgelenk weiß ist. Erstreik«ket sich aber die weiße Farbe bis ziemlich aufdie Röhre hinauf; so nennt man es ein wei-ßes Bein, und steigt sie höher, als die Mitteder Röhre, so nennt man das Bein hoch weiß.

Es ist äußer^ unsicher und rrüglich ausder Farbe der Haare oder wohl gar aus denAbzeichen des Pferdes auf dessen innerliche Ei«Seilschaften zu schließen, indem eine mit Auf-merksamkeit gemachte Erfahrung lehrt, daß un-ter Pferden von allerley Haaren gute undschlechte sind. Kraft und Dauer ist ohne Rück-sicht auf die Farbe des Haars allein von demGebäude und der Naße abhängig, wovon dasPferd abstammt. Es ist daher bey der Wahlder Dibnstpferde kein Haar aus dem Grunde,weil es bestimmt ein schwaches Pferd vermuthenlasse, verwerflich. In gut eingerichteten Gestü-ten von edlen Pferden wird aber mit Recht au-ßer dem Schimmel alles zusammengesetzte undfahle, blasse Haar, wie nicht weniger große Ab-zeichen, ausgeschlossen.

Die Gchweifhaare und Mähnen wach-sen bis zu einer unbestimmten Länge, und wennsie ausgezogen oder abgeschnitten werden, sowachsen sie bald wieder hervor. Sie werdenübrigens nicht von der Natur, gleich den Haa-ren der Haut, zu einer bestimmten Zeit abge-worfen oder gewechselt. Ein