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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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ZO4 Pferd.

gleichartig mit dem Trabe oder Galop ist es einlangsamer Gang, und von diesen natürlichenGangen der allertangsamste.

2. Sollen sich die vier Füße abwechseln.Die vier Füße werden in einer von der Naturvorgeschriebenen Ordnung, nach einander Wech-selsweise aufgehoben und niedergesetzt.. . ^

z. Er besteht in einer vorwärts gehendenBewegung: denn man reitet im Schritt bestän-dig vorwärts, wenn auch das Pferd wirklich ineiner Volte geritten würde.

4. Es ist bey dem Schritte nur allemahlein Fuß über der Erde. Da das Pferd vierFüße hat, so wird es leicht begreiflich, daß heydiesem Gange vier Zeitpunkte seyn müssen, inwelchen die vier Füße nach einander aufgehobenund niedergesetzt werden, und daß daher zwischenden Abwechselungen dieser vier Füße, drey Zwi-schenzeiten seyn müssen. Sobald der erste Vor-derfuß aufgehoben ist, folgt der in das Kr^uzgegenüber seyende Hinterfuß in einer solchenGeschwindigkeit, daß es Mühe macht, die Zwi-schenzeit zu bemerken, und hat es beynahe dasAnsehen, als wenn diese zwey gleich auf einan-der folgenden Füße in einem Augenblicke aufge-hoben und niedergesetzt würden. Der darauffolgende Vorderfuß bewegt sich nicht so schnellvon seiner Stelle, sondern geht alsdann erst vor-wärts, wenn der auf eben der Seite seyendeHinterfuß sich zur Erde neiget, welchem erweicht, damit er nicht von ihm berührt werde.Diese Zwischenzeit ist bemerklich genug, wennman darauf achtet, und dauert länger wie dievorhergehende. Wie sich nun der andere Vor-derfuß bewegt, folgt auch gleich der andere Hin-terfuß in einer nicht längern Zwischenzeit, wie