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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Pferd.

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noch geschwinder gehen, welches die natürlicheBewegung aber nicht zulaßt. Es-ermüde^,, undum sich eine Erleichterung zu verschaffen, falltes auf einmahl in diese falsche Bewegung, diees mit der Zeit beybehält. Dieß ist die bequem-ste und sicherste Art, ein Pferd in diesem Gasigezu unterrichten.

Der halbe paß ist eine Vermischusig vonTrab und Paß; der Mittelgalop aber, bonTrab und Galop, so daß das Pferd mit denVordersätzen trabt, und hinten galopiret.

Pferde, welche keine Kräfte oder abgenutzteSchenkel haben, nehmen den halben Paß an,weil sie nicht mehr im Stande sind zu traben,und man sie doch zu einem stärker» und -ge-schwindem Gange, als zum Schritte, antreibt.Daraus erhellet, daß er nicht nur ganz wider-natürlich, sondern auch so fehlerhaft sey, wiemöglich, weil er selbst durch einen Fehler desPferdes, nähmlich durch die Schwäche, entsteht.

Mit dem Mittelgalop verhält es sich nichtsbester. Diesen Gang gehen solche Pferde, de-.nen es in dem Hintercheile an Kräften fehlet,um den Vordertheil durch die nöthige Schnell-kraft im Galop fortzubringen. Diese Schwächekann bey den Pferden von Natur seyn, oder sieentsteht auch durch langen Gebrauch und Ab-nutzung des Hinterkheils. Diese Gänge werdenkein Pferd gelehrt, und sind auch den Pferden nichtabzugewöhnen, daher es hinreichend ist, sie zukennen, und benennen zu können, wenn einemein solches Pferd zu Gesichte kommen sollte.

Ein Pferd wird übrigens auf zwcyerlcyArt zum Galop gebracht, und zwar läßt manes in den Galop fallen oder sprengt es dazu

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