Pferd.
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eine Bereitung > daß sie dieselben eine Wocheund langer, in saurer, etwas gesalzener Milchliegen lasten. Um die besten und recht hornarti«gen Gefäße zu machen, werden die Haute so,wie sie aus dem Wasser kommen, an der Son-ne hingebreitet, da dann die Werber, welche da-mit umzugehen wissen, Stücke von der Figur,die zu dem verlangten Gefäße erforderlich ist,ausschneiden und selbige mit Thiersehnen frischzusammen nahen, alsdann aber über einemRauchfeuer wohl austrocknen. Sie verfertigenauf diese Art nicht nur Gefäße mit weitenOeffnungen, welchen sie, während des Trocknens,mit ihren Handen die Gestalt geben können, son-dern auch bauchichte Schläuche und Sattelst««fchen mit einem engen Halse, die sie, um dieGestalt zu erhalten, theils über dem Feuer un-aufhörlich und mit vieler Geduld aufblasen,theils mit Sand oder Asche füllen, und außen-her mit allerley Strichen und Linien verzieren.Sie pissen sogar große lederne Theekannen, mitengen Röhren zum Ausguß, ziemlich künstlich zuverfertigen u. s. w.
Der Gebrauch, welchen die Kammmachervom Horn der Pferdehufe zu machen pflegen,kann hier nicht besonders beschrieben werden, dadas für den Artikel" Aamm gehört, welcher Th.zz, S. i6z fl. vorkommt.
Von den Kennzeichen der innerlichen Gebre-chen der Pferde.
ES ist hier zwar nicht der Ort, die Krank-heiten der Pferde abzuhandeln, da dieselben istbesondern Artikeln unter ihren Nahmen beschrie-ben werden^ indeß eine Uebersicht der vorzüg-lichsten