Pferd.
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Eben diesen Versuch habe ich nachher mit ebendemselben Beschäler noch öfter gemacht, dochohne daß er zuvor eine Stute bedeckt hatte,und kein Sprung ist vergebens gewesen. Mankann den hitzigsten Beschäler an solchen Zeu-gungsaktus gewöhnen, wozu Zeit und Gelassen».heit erfordert wird, welche erstere den Leuten imGestüte nicht fehlet, und zur andern müssen siegewöhnt werden. Dabey aber muß ich auch dieangewandte Vorsicht noch bemerken. Eine solcheStute habe ich wohl pxobiren lassen, ob sie auchwirklich den Begattungstrieb bey sich verspüre,und ob sie den Beschäler gelassen auf sich neh-me, oder sich durch Hintenausschlagen widersetze.Wenn ich auch von der Seite gesichert zu seynglaubte, ließ ich ihr dennoch die Eisen von denHinter/üßen nehmen, und der Beschäler mußteseine von den Vordersätzen missen, damit sie sichkeinen Schaden zufügen konnten. Nicht minderwählte ich einen Bejchäler, welcher den Zeu«gnngsaktus mit Gelassenheit zu verrichten pflegte;denn eö ist ein großer Unterschied unter ihnen,indem einige mit Heftigkeit hauen und schlagen,auf die Stute losfahren, andere hingegen aufeine sanfte Art die Stute besteigen. Auchdurfte der Knecht, so lange der Beschäler beyder Stute im Stalle war, die Thür nicht ver-lassen, oder sein Auge entfernen, mit welchem erdurch die Thüre sahe, damit er im Falle einesUnfalles gleich zu Hülfe eilen konnte. Nachdieser Erzählung wird ein Gestütaufseher anderevielleicht vorkommende Umstände leicht aus demWege räumen, und diese so wirksame Art derBegattung als allgemein zum Vortheil seinesHerrn anwenden können; mir wird es niemahlsschwer fallen.".
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