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Klick, wo sie das kalte Wasser trinkt, bewegtsich das Füllen. Diese Bewegung zu fühlen,legt man die flache Hand unter den Leib, anden Ort, wo der Nabel sitzt, wo man sodanndas Schlagen der Füße des Füllens genau be-merkt. Bey einer tragenden Stute zeigen sichauch nach der Halste Gruben auf der Croupe,als wenn das Fleisch verginge, die Flanken wer-den hohl, weil sich der Leib zu senken anfangt,und im Gehen bemerkt mau, daß der Rückenbey dem Schritt der Stute sich jedesmahl nie-derbeugt Ein paar Monate vor der Geburtdes Füllens wird das Euter fest, und die Milch-adern laufen auf. Der Herr von Reizensteingibt uns in seinem vollkommenen PferdeksnnerAbh. z. C. r. nachfolgendes Kennzeichen an;
„Ein anderes Merkmahl, ob eine Stute be-kommen habe, wird daher genommen, daß manihr kaltes Wasser ins Ohr gießt; wenn sie sichstark schüttelt, so ist es ein Zeichen, daß sie nichtvoll ist." — Alle Pferde, wenn man ihnen kal-tes Wasser in die Ohren gießt, schütteln denKopf mehr oder weniger. Es ist daher wohlsehr schwer, den Grad des Schüttelns bey ei-ner Schwangerschaft zu bestimmen, und manmuß auf jeden Fall hierüber noch mehrere Ver-suche anstellen.
Die Zeit, worin man die Begattung zu-lassen soll, schreibt die Natur vor. Bey denStuten findet sich der Begattungstrieb in derZeit vorn Anfange des Märzes bis Ende desMays ein, und dauert nur 14 Tage oder dreyWochen; diesen Zeitpunct muß man nicht.ver-säumen, wenn die Begattung mit Nu^n ge-schehen soll. Bey Stutcn, welche Füllen gewor-fen haben, ist der Trieb den 9ten Tag nach der
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