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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Pferd.

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Will man also Pferde fangen, so jagt mansie zwischen die Hecken, verschließt die gegenüberbefindliche Oeffnung der Scheune, und treibtsie allmählig zwischen den immer enger zusam-men laufenden Hecken in die Scheune, undschiebt hinter ihnen einige bereit, stehende Riegelvor, damit sie nicht wieder entwischen« Es istauch gut> wenn die zuerst verschlossene Oeffnungmit Riegeln zugemacht wird, damit sie durchdie Scheune sehen können, und sich nicht fürch-ten, in das Dunkle zu gehen. Wenn derglei-chen Scheunen geräumig sind, sann man nochandere Abtheilungen darin machen, um die ein-geschlossenen Thiere von einander abzusondern,Und sie sodann vermittelst Schlingen zu fangen.

Bev einem halb wilden Gestüte, wo dieBeschäler beständig in Ställen, und die Stu-ten auch wohl den größesten Theil des Wintersdarin unterhalten werden, ist schon eine andereEinrichtung der Gebäude erforderlich. Es ge-hören dazu; i. Ein Stall mit abgesondertenStreuen für die Beschäler. 2. Ein, oder nachder Anzahl der Stuten mehrere große, geräumigeStalle mit Raufen und Krippen, für die Stu-ten. z. Verschiedene kleine Ställe für die nachihrem Alter und Geschlecht abzusondernden Fül-len. 4. Ein Krankenstall. 5. Die Wohnungenfür die dem Gestüte vorgesthten Leute. 6. Eineingeschlossener Raum zum Beschälen. 7. InErmangelung eines Flusses, Brunnen oder Cüsternen.

Man nehme an, das Gestüt sey 50 trag-bare Stuten stark, so werden dazu zwey Be-schäler und ein Probierhengst erfordert werden,für welche nothwendig ein Stall seyn muß,weil sie beständig im Gestüte bleiben. Es ver-steht