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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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486 - Pferd.

aber überflüssig ist, so nöthig 'auch das zwey-mahlige Umtreiben ist, weil die Sparsamkeit da,durch befördert wird.

So verschieden die Weiden sind, in ebenso viele Classen ist auch das Wasser einzuthei-len; nur mir dem Unterschiede, daß das schlechteWasser nie gut, und das gute Wasser nieschlecht genannt werden kann.

Jedes Wasser ist mit erdigen, salzigen undanderen Theilen erfüllt, und nach deren Viel-heit dicker oder durchsichtiger. Das beste Was,ser ist dasjenige, was klar, rein und sehr leichtist, was den Magen nicht beschwert, . schnelldurchgeht, bald am Feuer siedet, bald wieder kaltwird; was das Fleisch und die Hülsenfrüchteschnell kocht, und sich leicht und vollkommen mitder Seife vermischt. Vollkommen reines Wasserfindet man nicht. In der Verschiedenheit derBestandtheile des Wassers und der Kalte findetsich der Unterschied.

Vorzügliches Wasser ist das, welches auseiner reinen Quelle entspringt, Und bereits etli-che Meilen geflossen ist, wodurch es die Harteverloren hat.

Ein aus Quellen im steinigen Boden ent-springendes Wasser pflegt- das klarste zck seyn,was man hat, ist daher nicht mit vielen fremd-artigen Theilen geschwärigert, und also das ge-sundeste; allein, es hat auch eine sehr großeKalte und Harte an sich, welche den Thierenschädlich ist: denn eiskaltes Wasser ist den Ner-ven feind, es verursacht Betäubungen und Läh-mungen der innern Theile, es erreget Bauch-schmerzen, es vermindert 06er verhindert dieVerdauung der Speisen, und die Bewegung desBluts und anderer Safte des Körpers. Alle