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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Pferd.

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Für vier- und dreysahrige Füllen schneidetman unter ic> Garben Hafer, Z Garben aus-gedroschenes Rockenstroh, für die zwey? und ein?jährigen aber, eine gleiche Anzahl Garben Hafer-und Rockenstroh, und es werden ihnen sämmt-lich täglich z Futter gereicht, nähmlich Morgens,Mittags und Abends. Den vierjährigen gibtman von dem Futter täglich Z Viertel hannöv.Scheffel; den dreysahrigen aber nur i halbenScheffel. Auf die Raufe wird ihnen ro Pfundvermischtes Heu und Haferstroh gesteckt, undwenn das Heu schlecht oder beflofsen gewesen,so füttert man gar kein Heu, sondern lauterStroh, welches man für die zum Reiten be-stimmten Pferde noch besser hält. Man gibtihnen gewöhnlich ihr Futter auf dreymahl; al-lein es ist immer besser, die Futter kleiner zumachen, und sie in 5 Theile zu theilen, wodurchdie Füllen bey besserm Appetit erhalten werden.Vierjährige Füllen, welche nicht wieder auf dieWeide kommen, müssen besser ernährt werden,und noch einen Zusah von Hafer erhalten. Diezwey- und einjährigen Füllen erhalten von ihremFutter, und zwar jene täglich 1 Drittel, unddiese l Viertel hannöv. Scheffel, dazu bekom-men jene 8 Pfund, und diese etwa 6 PfundHeu. Auch diese Thiere werden bey dem Futternicht fett, welches auch nicht seyn soll; denndie folgende Weide ersetzt alles wieder.

Den Reitpferden ist es, am zuträglichsten,wenn sie wenig oder gar kein Heu bekommen;daher man in Gestüten darauf denken,muß, dieFüllen, welche zu solchem bestimmt sind, vonJugend auf daran zu gewöhnen.

Die Pferde fressen niemahls gern Strohvon den Raufen, und man wird bemerken, daß

die-