Pferd. 5x5
dkgen, den Abstamm eines Pferdes durch einigeGlieder wissen zu können, und zu sehen, wieviele Füllen man in gewissen Jahren erhaltenhabe, und wo sie geblieben sind? Endlich umden Gewinn oder Schaden desto genauer be-rechnen zu können. Die Araber führen vonihren Pferden die genauesten genealogischen Ta-bellen, wie es oben schon bemerkt worden, wel-ches sie so weit treiben, dass sie bey dem Be-schälaktus sowohl, als bey dem Wurfe der Stu-te, Zeugen stellen, und schriftliche Instrumentedarüber verfertigen; welche sie bey dem Verkaufedem Käufer mir einhändigen. In Gestüten hatman ein in Fol. gebundenes Buch zu diesem Ge-brauche, in welches das Beschalregister von Jah-ren zu Jahren eingezeichnet wird. Bey jedemJahrgange macht man i) das Verzeichniß vonder in dem Jahre im Gestüte gebrauchten Be-schälern, nach beystehendem Model ö. Alsdannfangt man mit den Stuten an, und führt da-von das Register, nach dem Model 6; und istman mit den tragbaren Sturen durch, so folgtz) das Register von den im Gestüte vorhande-nen Füllen, nach deren Alter und Geschlecht,wie das Model O zeigt. Weil man den Ab-gang und Zugang vom ganzen Jahre in diesesRegister bemerkt, so wird nach Ablauf des Jahrs,das ist, von einer Beschälzeic zur andern, dasganze Register geschlossen, und 4) ein Extraktnach dem Model L daraus verfertigt, dem Re-gister angehängt, und das neue vom folgendenJahre auf gleiche Art wieder angefangen. Einsolches Beschälregister enthält alle Veränderun-gen des ganzen Gestütes, und zeigt jedes Pferdund Füllen nach. Wenn man will, kann manin dem Extrakte auch die Summe der Kosten
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