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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Pferd. -45

An die rechte Seite des vorderen Gebäu-de stößt der Garten und an diesen die Kirche,die theils für das Dorf Babolna, theils für dasGesiürspersonale dient. Auf eben dieser Seiteist bis sehr noch der Marodestall, der aber nachbeendigtem Kriege mit den Franzosen neu auf«gebauet werden soll, denn er ist bis seht nurein schlechter Bauernstall."

Die hier befinglichen Hengstfohlen sindnach ihrem Alter in Weideplätze eingetheilt, wo-nach jedes Alter seine besonderen Platze hat,dann ist hier beständig ein Depot von einigenhundert Stück Remontepferden. Ferner eineHornviehzuchr zur Verbesserung des Terrains.Die Weide ist an den mehrsten Orten mehrkurzhalmig und aromatisch, als in Mezzöhögyesund überhaupt der Boden für Fohlen geschickter,da er hingegen in Mezzöhögyes mehr für Mut-terstuten paßt."

Der Obristlieutenant Keller hat das Gerstütwesen und der Wirthschaftsdirektor Garbatzdas Oekonomiewesen unter seiner Direktion. DerGestütsbereiter Jeromer hat die Dressirung der4jährig aufgestellten Hengste zu besorgen, in soweit dieselbe für Pferde, die nur Vater-, nichtaber Schulpferde werden sollen, nöthig ist, auch dersonst etwa zuzureitenden Pferde, wie z. B. für dasCadetieninstirut zu Neustadt, oder für Officierezur Armee, wozu ihm mehrere Husaren als Ge-hülfen zugegeben sind."

Die sonstige Behandlungsart ist hier, wiein Mezzöhögyes."

Dte hölzernen Dachziegel auf den Gebäu-den sind alle mit rother Oehlfarbe angestrichen,welches ihnen völlig das Ansehen eines Kupfer«dacheö gtbt."

Aaa ZHier