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Ein Rükblik auf die Gefahren, Schreknisse und schonende Rettung der leztabgewichenen Woche : Predigt / Sonntags, den 9ten Brachmonat 1799, gehalten von Johann Jakob Hess, Antistes der Kirche Zürich und Pfarrer am Grossenmünster
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15
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Elend über unsere gute Vaterstadt/ die so ganz lei-dend stch verhielt/ gebracht haben. Nicht ohneScharier kann man daran denken / was erfolgt seynmußte/ wenn ein einziger Umstand/ der zur Vollen-dung dieses göttlichen Rettungswerkes beytragenmußte/ ausgeblieben wäre.

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Und nun sagt es uns/ ihr weisen Staatskundi-gen/ oder saget lieber ihr es uns, ihr VerehrerGottes und Christi, wer war es, der diese schreklich-sten aller Gefahren so nahe herbeygeführt, aber auchso wunderbar abgeleitet hat? Wer war's, der un-sere Stadt vor Raub und Mord und Brand be-wahrete; der es so leitete, daß doch auch noch diemeisten Wohnungen um die Stadt her unberaubt,mehrere gänzlich verschont und unbeschädigt blieben?Wer war es, der dem schrektichen BlutvergießenSchranken sezte, daß wir nicht alle mit von demfurchtbaren Abgrund, der stch um uns her aufthat,verschlungen wurden? Wer war es, der das Flehenso vieler Wittwen, Waisen, Väter und Mütter,Kmder und Greisen, um Rettung des Vaterlandesund unserer Stadr erhörte?

Ihr denket zwar billig auch an jene sichtba-ren Rettungswerkzeuge. Manches, was zur Scho-nung unserer Vaterstadt und eben dadurch auch desLandes mitwürkte, geschah durch Menschenhand.Den günstigen Gesinnungen des Hauptanfuhrers der