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Ueber die göttlichen Absichten bey der unserer Vaterstadt geschehenen Rettung : Predigt / Sonntags, den 16ten Brachmonat 1799, gehalten von Johann Jakob Hess, Antistes der Kirche Zürich und Pfarrer am Grossenmünster
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seine Hülfe demuthsvoll erflehet wird / seiner Aufsichtund Fürsorge würdigte.

Hatte hingegen die Sache eine« ganz andernGang genommen; gemäß den Wünschen derer, dieall ihre Hoffnung auf das Waffenglük einer ihreAbsichten befördernden Erdenmachl gebaut hatten;so könnte dieß freylich auch das bereits so lukereBand zwischen Staat und Kirche, Religion undVaterland, dieß unsern Voreltern so heilig geweseneBand, an dessen Auflösung so betriebsam seit eini-ger Zeit gearbeitet wurde, vollends zerrissen haben.Nur allzu deutlich hatte man sich's merken lassen,was selbst den gottesdienstlichen, und auch andernguten Anstalten, und jedem , der für ihre Aufrechthab-tung sich nachdruksam verwendet hatte, zugedachtsey. Nun erst würden, bey einem ganz nachihrem Sinne glükiichen Ausgang, diejenigen,denen nichts Religiöses zu heilig ist, daß sie es nichtjeden Augenblik ihrer Selbstsucht aufopfern, sichselbst gesegnet und den Herrn gelästert haben. Nunerst würde es laut zur Sprache gekommen seyn,(woraus man ohnehin kein Geheimniß mehr machte,)daß einmal solcher Diener, wie die Reliqions-lehrer sind, und einer eigentlich-christlichen Anstaltund Gemeine, unser Vaterland nicht bedürft;daß es für unsern Freystaat beynahe gleichgültigsey, ob und was für eine Religion man habe.-Gesinnungen, deren sich unsere Voreltern geschämt

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