2s8 DasXI.HI. Capitel.
nehmen würde; die Fäden oder Saiten, sowieBart heißen, bestehen aus einem Schleim,welchen die Muschel an einen vesten Cörperanhänget, und solches ausziehen kau, gleich-wie eine Spinne ihr Gespunft machen, nndsich dabey vcst zu halten vermag, daß sie nichtvorn Wasser weggespühlet werde. WannMuscheln in Wasser mit Salz gethan wer-den, so kau mcm das Vergnügen haben zu se-hen , wie sie dieses Werk verrichten, und sichselber an.die Seiten des Gefäßes, worinn siegethan worden, bevestigen. Meerschneckeu,Muschelauftern, gewundene Muschlen, undeine Menge anderer Schaalfischen, sind 0 b-welche nur schlecht untersuchet worden,deßwegen ein ernstlicher Forscher in die Na-tur-Geheimnüssen gewiß seyn mag, nochSchönheiten zu entdecken, von denen wir itzonoch keine Begriffe haben.
Das XI.IV. Capitel.
Von den Haaren.
Haare der Thieren, scheinen vor demNicrolcopio sehr ungleich und verschie-den zu seyn, und kau uns eine Menge derAbwechslungen von Beobachtungen verlei-ben. IVlalpjZKi hat sie tubular zu seyn entde-cket, das ist, sie sollen aus einer Menge Röh-ren oder Pfeifen bestehen, bey Untersuchungeines Pferdehaars vom Hals und Schwanz,