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Predigt über V. B. Mose Kap. IV. v. 39. 40 : an dem ersten helvetischen Bettage unter der neuen Constitution, den 6. Herbstmonats 1798 / gehalten in der Kirche zu Mönchaltorf von Johann Georg Schulthess, Diakon am grossen Münster in Zürich
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Ja, ich dürfte mich auf den einsichtsvollstenRenner dessen was geschehen ist, berufen: obnicht manches eine andre Wendung nahm, alskerne Parthey in ihrem Sinne hatte! (es isttraurig, daß man von unsern diesjährigen Bege-benheiten nicht sprechen kann, ohne verschiedeners)archeien zu erwähnen. Ach, möchte diespar-theiwesen bald aufhören, möchte es an demheutigen varerlandischchristlichen Feyertage vomGeist der Liebe überwunden, und ausgeglichenwerden, wie nur dieser Geist, der Geist JesuChristi, ausgleichen kann!) Gewiß, mancheswurde von diesen und jenen, mit aller, ihnen mög-lichen, Klugheit ausgesonnen, berathen, angebah-net, die Wirkungen die es haben sollte, warenschon berechnet; aber es kamen Umstände dazwi-schen, die sie nicht, wenigstens nicht so borsa»hen, und diese Umstände hatten solchen Einfluß,daß man sich in der gemachten Rechnung, wonicht ganz, doch großentheils betrogen fand!Gerade so, wie es von Alters her heißt: »DerMensch denkrs, Gort lenkts; oder wie dasgöttliche Wort diese große Wahrheit noch deutli-cher, noch kräftiger ausdrückt: »Der Menschnimmt sich in seinem Herzen diesen, jenenWeg vor, d r Herr aber richtet seinen Gang»»Er hat die Herzen derer, welche auf Erdenalle Macht zu besitzen scheinen, in seiner Hand,er leitet sie, wie Wasierbache, iwohin Erwill." Bemerket M. Zuh. die Beweise die-ser Wahrheit in jenen, noch so neuen Ge-schichten; sie sind äußerst bemerkenswerth; auchder Einfältigere wird solche wahrnehmen, mrd