Jahren kaum die Hälfte — und nach doppelt sosielen — nicht ein einziger mehr übrig seyn ! —Wir kommen auf diese Erde und gehen dahinwie Schattenbilder, unk verlieren uns amLn-:de in eine ewige Nacht! ''. Welch ein trüber Ge-danke, welche schwerWuchvoÜe Vorstellung würdedies nicht seyn ! — Hochgeloh-et sey Gott, derVater unsers Herrn Jesi-z Christi, — daß. wiruns' sticht jener finstern Vorstellung überlastenudür^fen-; nein, Er bat uns durch seinen Sohn zueiner EebenKhaffnung wiedergebohren, die unsreSeele lieblich erheitert, unser Herz hoch erhebt!Er hat uns unsre große. Bestimmung für ein zu-künftiges » unvergängliches Leben geoffenbal'et,und es ist eine der vornehmsten Absichten solcherZusammenkünfte, wie die gegenwärtige, chaß waran diese unsre edle Bestimmung denken, uns ihrer-herzlich erfreuen, getrostem,-und uns durch sie-zur wahren Klugheit erwecken, zum-Ernste in derHeiligung ,- znm Fleiß in guten Werken kräftigermuntern und stärken -lassen. Freylich habenwir hier keine bleibende Statte: aber — so ruftuns der, dessen Gedachtmßmal wir auch. heutefeuerten, zu: „Ich habe Euch eine bleibendeStätte bereitet ; diese soäv-ihr strichen; und assfdem Wege , den ich Euch bahnte und zeigte wer-det ihr sie sicherlich findern" Freylich ist- auchLas-beste Vaterland hieniden, doch einer Her-berge gleich, wo wir nur kurze-Zeit verweilen:Aber, so ruft uns Jesus Christus zu: „In mei-nes, Varers Hause sind der Wohnungen viele,und dort- loht ihr Enere ^eimüth bey mst ha-ben!" - Feylich ist auch das schönste Bürger-
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Predigt über V. B. Mose Kap. IV. v. 39. 40 : an dem ersten helvetischen Bettage unter der neuen Constitution, den 6. Herbstmonats 1798 / gehalten in der Kirche zu Mönchaltorf von Johann Georg Schulthess, Diakon am grossen Münster in Zürich
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