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Monatschrift für Helveziens Töchter / von Leonhard Meister
Entstehung
Seite
70
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mation! Gesegnet, gute Stadt! Bis an das Endeder Tage sey fruchtbar an Meisen und Helden!

Ach, Gott, wie wird mir? Dort — beym Mün,ster — mein Haus, dort mein armes Weib, meineunmündigen Kinder! O, mir ists, ich seh' sie thrä-nend auf ihren Knieen! Ja, bethet, bethet für mich,theure Geliebte! Gott im Himmel / du Vater derWittwen und Waisen, sey auch ihr Vater!

V. Auftritt.

Zwingli. Alte geharnschte Männer.

Zwingli.

O Gott, auch Ihr klimmt Berg an!

G t u z.

Es kriechen mehrere nach. Viele erliegen.

Burkard.

Meister Ulrich, wie stehts heute? Sind die Rü-ben gesalzen? Wer soll sie essen?

Zwingli.

Ich, und mancher Bidermanu.

Burkard.

Ich will sie auch helfen essen, will Seel undLeib wagen.

Zwingli.

Wir stehn in Gottes Hand; todt und lebend ge-hören wir Gott zu.

VI. Auftritt,vorige. Wirth.

Wirth,

Schon hört' ich fernher das Donnergefthütz.