6r8 Der unumschrancktt Gehorsam eines Christe»
Vbil.r-tigkeit/ die von Gott komt im Glauben. Ahmet fthrners ( z. ) ander Gnade Gottes ohne Ablassen hangen / und wie eine Klätten an einemKleide best kleben. Ihr höret/ wie groß das Merck/ das Jesus von eucherfordert; wie viel das Christenthum von euch erheischet. Ihr sollet seynarm im Geist/ traurig/ sanfftmüthig/ hungerig und dunstig nachder Gerechtigkeit/ barmherzig/ rein im Kerzen / friedfertig / gedul-tig und freudig in Creuz und Trübsalen/ ein Salz der Erden/Lichter der Welt / eine Stadt die auf einem Berg liegt. Ihr tol-let euer Licht lassen leuchten vor den Menschen/ damit sie eueregurewercke sehen und eueren Vater/der in Fimmeln ist/ preist».Ihr sollet halten selber und lehren die kleinste der Göttlichen Ge-borten ; Ach das ist euch ja wahrlich durch euch selber un- allein aberdurch Gottes Gnade möglich. Die kan hier Wunder würckeu ; die dieZung des stummen lobsingen / und die Füsse des lahmen wie einenI«s;;rs. Arsch springen machen ; die euch alle euere wercke verrichten;Ibiv. Warum sollet ihr dann nicht an selbiger vest hangen und kleben ? Warum
nicht dasjenige Gute/ das bis dahin in euch gewesen / dieser Gnade alleinzuschreiben / und mit dem Psalmistcn sagen: Nicht uns/ o Arr/ nichtuns / sonder deinem Namen gib die Ehre/ um deiner Gnade undMi nr* Wahrheit willen ? Mit Paulo: Ichhabezwahrvielmehrgearbei-^ ' ' tek/ dann sie alle: aber das habe gethan nicht ich / sonder die Gna-I.r»r. de Gottes / die mit mir ist ? Warum nicht aber auch für das könfftigeuch einig an dieser Gnade halten/ euch selbiger durch die unausgesprocheneSeufzer euers Hertzens ohne Aufhören anbefehlen? Warum nicht /als eindurstiges an dem Hertzen seiner Muter Hangendes Kind/aus der vollenBrust seines vielfältigen Heils eine Gnade nach der andern in euch saugen/auf daß ihr durch selbige auch fürters in der Gnade/die in Christo Jesuist / starck seyn / und auf dem schmähten Weg der Göttlichen Gebottenin dem Jamerthal dieser Erde mitgedspelten Schritten so lang von krassezu krasse / von Macht zu Macht möget forteilen /bis ihr zu Gott inMi.S4:8. sein seliges himmlisches Zion kommet? Ahmet dannethin (4.) wachenund batten/ ringen und kämpfen. Das Merck/das ihrzuthun habet/ist groß/ der Strcit/den ihr kämpfen müsset/ hart. Ihr habet zubestegenalle euere Lüfte/ zubestreiten alle euch beherrschende Sünden/zuerwürgenalle diese verbannete Cananiter und geistliche Babels-Kinder / ach sostytRom. II: II. dann nicht trag in euerem Fleiß. Seyt einbrünstig im Geist. Die-net dem Zerren. Ziehet an die ganze Wassen-Rüstung Gottes/auf daß ihr wider die tückische Räncke des Teufels bestehen möget.
" Leidet euch als gute Streiten Jesu Christi» kämpfet den guten
Kampf