Band 
I. Tomus.
Seite
1170
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der Feinden. Matth.V. 4Z-47.

zk§5

Hertz dmcb den Glauben/welcher das Blut des Herren Jesu / das Blutder Versöhnung ist / und bessere Dinge redet / als das um Raach-yebr.m-jschreyende Bim Abels/ geistlicher Weise in sich sauget / und damit die-ses Hertzens - Gisst abtreibet / gereiuiget / und mit -er Einflössung seinerGöttlichen Liebe versüßget und durchwurcket hat.

Thust du das/o Mensch / thun wir das alle mit einander/ so werdenwir dann die Krafft dieser geistlichen Hilffs - Mitteln selber an unsern See-len empfinden. Was uns bis dahin schwehr gewesen/wird uns leicht/wasunmöglich/möglich werden. Wir werden es für unsere Luft halten/könff-tig/ nach dem Befehl unsers liebsten Heylands / auch unsere Feinde zu-liebe» / die so uns verfluchen / zuftgnen / denen / die uns hassen /

Gutes zuthun/und für die/ die uns beleydigen und uns verfolgen/zubieten. Ach welch selige Menschen werden wir aber in diesem Fal seyn!

So werden wir das Siegel der Göttlichen Kindschafft in unsere Hcrtzenbekommen/ so unsern Gnaden-Lohn im Fimmel groß machen/so unsunsere Liebe dermablen eins an dem Orth/ wo nichts als Liebe und Liebeseyn wird / seliger Weise vergolten werden. Da andere hier in Zeit lieb-lose Menschen drunten / in dem Schwefel- Pfuhl der Hollen/ brennenund Pein leiden werden inschmertzlichen Feuer-Flammen/da werden wirdroben in dem seligen Liebes-Pallaft des Himmels brennen / und Freudehaben in eitel süßen Liebes - Flammen / welche die gautze Ewigkeit mitihrer Muth anfüllen/ und uns zu wahren Seraphim und verjährten seli-gen Himmels - Geistern machen werden.

Du aber wiederum / du wesentliche und ewige/ ja du auchvor uns gekreutzigte Liebe/Christe ^esu/entzünde du dieseLiebeselber durch deinen Geist / der da ist der Geist der Liebe/ in rmseealler Sergen/und lösche darinnen aus allen falschen Grollen und

Feindseligkeit / und das alles um deiner gegen uns getra-genen unaussprechlichen Liebe willen.

AMEN!

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