Band 
III. Tomus.
Seite
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Ausspruch des weisesten Königs : Der Menschnihmet ihm in seinem Herzen einen weg für:Aber der Herr richtet seinen Gang. (a) Es ist nem-lich Stadt - und Landkündig unter uns / mit wasvor einer schwähren / zweifelhaffcen und langwieri-gen Kranckheit/ es dem Gott meines Lebens ge-fallen habe/mich sink selbiger Zeit heimzusuchen/in deren ich den Ausspruch des Todes nicht nurin mir selber hatte / sonder selbs mehr als ein-mahl würcklich für tode dargegeben ward. Nunhatte ich zu eben dieser Zeit / da mich sonflen aufErden nichts mehr freuen konte/ noch diese Freude/daß man mich versicherte eines vielfältigen Mit-leidens aller Gott-und Tugendliebenden Menschenmit diesem meinem Zustand / und wie sa vor michhäufige Verbitten gen Himmel gesendet wurden.Das so mich nicht anders dann herzlich erquickenkonnte. Ach der liebe himlische Vater vergelte diesemir unverdient zugetragene Liebe allen diesen lieb-reichen Herzen mit einem tausentfältigen Ausflußfeiner süssen und allen Verstände übersteigendenLiebe in ihre Seelen/und lasse sie insbesonderauch/wann sie heut oder morgen in gleiche Umstände vonSchmerzen / Kranckheit und Todes - Gefahr kom-men sollten/ein gleiches Mitleiden und Vorbitt fin-den/wie bey andern Menschen und lieben KindernGottes / so insbesondre bey dem Sohn des Gött-lichen wolgefallens/ dem getreuen und mitleidi-

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