Band 
III. Tomus.
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2520
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anklopfender Lindern Gottes. Match. Vll. 7- n. 189

Und so werdet ihr bald selber spühren/daß euer Gebät kräfftiglich fruch-ten wird/ und Gott noch wahrlich,der alte Gott ist / der niemand vergeb-lich bitten/ suchen/ anklopfen lässet/sonder der das Gebär des Ver-lassene« anflehet / und ihr Geschrey nicht verschmähet / der dasGeufyen der Gefangenen erhöret/ und die Linder des Todes/desewigen Todes/ so sie nemlich zu ihm bitten / los machet/ den Namendes Herren könfftig in Ziou zupressen /und sein Lob in seinem geistlichen"Jerusalem. Der Gott / der dem tummen Viehesein Futer gebet/und das Geschrey der jungen Raben/ die ihn anrüsten/ höret/der wird 2 did. 147:».auch euch erhören. Der Jesus / der das Bäten des Mörders am Crentz/das Bäten der zwey Blinden am Weg / das Bäten jener zehen Aussa-zigen/ das Bäten der Heydnischen Tanaanitin angesehen/wird auch daseuere ansehen / ob ihr gleich geistliche Mörder / geistliche Blinde und Aus-sätzige / ja dato nichts anders als geistliche Heyden seyt. Dencket/ es istdoch kein Vater/ der seinem ihn um Brot bätenden Sohn dafür einenStein gebe/ oder so er ihn um einen Fisch / oderEybätte / er ihm dafüreine Schlang/ oder Scorpioo gebe ;oder so ihr je wollet/daß ich nochanders gegen euch rede/es ist kein gütiger Herr/der dieses gegen einem sei-ner geringsten Knechten und Stall-Jungen thue. Ach solle dann der Va-ter über alles / was Linder hcisset in Himmeln und auf Erde / solle Eph.der gnädige und barmhertzige Herr in Himmeln solches thun gegen euch ?

Solle er nicht vielmehr an euch erfüllen sein theures Wort : Ruffmichan in der Zeit der Noth /( ach ich meyne/ euere Zeit seye /ob Gott wil /eine Zeit der Noth / der Sünden - Noth/ der Todes. Noth/der Höllen-Noth ) Rüst mich an in der Zeit der Noth / so wil ich dich erret-ten/und du Iblt.mich preisen ; Item: wann die Elenden und Ar-^men (ach ich meyn / ihr seyet elend übermahl und arm) Wasser suchen/und nicht finden/ und ihre Zunge von Durst erdorret/so erhöre ichsie / der Herr. Ich der Gort Israels verlasse sie nicht. Ich thuBäche auf in den Höhenen / und Brünnen in mitten den Thälern.

Ich mache die wüste zu einem Wasser See / und das dürre Erd-^ .rich zu einer Wasser - (Quelle. Besonderbahr wird Gott und Jesussolches thun / so zu dieser geistlichen Gebäts-Arbeit auch noch kommet/

(das dann freylich euere Gebäter erhörlich zumachen absolute nothwendigist) eine andere Arbeit/ die Arbeit nemlich an euermHeil/aneuererBußund Bekehrung / und Gott in euern bätenden Hertzen siehet die gefasseteM steiffe Resolution / hinkönfftig mit der Welt / dem Sathan / euern Sündenund Lüsten zubrechen /und Gottes in Christo Jesu eigen zuwerden / seine-Stimme zuhören / euch von dem euch suchenden Jesu gern finden zulas-

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