Band 
III. Tomus.
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2O4 Die Hinternussen der wahren Gebärs-Andacht/samt

chet es dieser läidige Feynd mtt ihnen/(nach der Vergletchung eines gottss-ligen hieven schreibenden Juristen/) wie es Ho loferne« mit der Stadt Ve-rhüllen gemachet/welche desto eher zur Uebergabe zuzwingcn/er die Röh-ren aus der Stadt abhauen liesse/durch welche der Brunn/aus dem sich die-JsdUh.7---.fähige des benöthigten Wassers erhollen mußte / geleitet war. Das Ge-bär E der Canal / oder Wassergang/wodurch der Seele die GöttlicheGnade zufließet. Diesen zuverderben und zu Nichten zumachen / lässet esdieser Feind au keiner List und Tücken ermangeln. Daher es dann ebenkomt/ daß die Gläubigen insgemein niemahl rnchr als in dem Gcbät seineTücke und Anfechtungen empfinden. Daher die böse Gcdancken / auchmanchmahl die schändlichste und garstigste / ihnen etwann bey dieserhimmlischen Uebung mit Haussen und stracks auf einander einfallen/als obfie da zum eigentlichen Zweck derselbigen stuhnden/ und fie eigentlich undprwcise auf diese Zeit also zusamen bestellet worden waren. Allein weil die-ser Hindernus Schuld meistens aussert uns / und auf deS Teufels Conto»kommet / so unterlassen wir/ ein mehrershievonsurdießmahl hinzuzuthun/und eilen / nach denen E. And. gnngsam vorgestelleten Hindernuffeu derwahren Gebär«,Andacht/ auch

n. Anzeigen die geistliche Hilffs-Mirrel eben derselblgen. Die nunmögen wir zum Theil entgegen setzen den eben angeführeten Hindernusscn.Wilst du / o lieber Christ / recht andächtig und einbrünftig bäten/ey solasse dann

(i.) Deinem Gebät vorgehen wenigstens eine kurtze heilige Vorbe-reitung zu demselbigen. Eile nicht von deinen indischen Geschäfften / oderauch verwirkten hefftigen Gemüths - Bewegungen / so unmittelbar/ undals mit ungewaschenen Händen zu demselbigen hin/sonder laß dein GemüthVon diesen zuerst recht ersitzen / und geistlich still werden. Mißgönne dirselber zwischen Visen beyden Dingen nicht einen kurtzen Zwischen-Raum / inDem du dein Hertz recht erhollen/ und zu der wahren Gebär« - Andachtund Gebar« Enckrunfl fein Christlich anschicken könnest. Sinne in die-sem Interim nach/ wer der seye/ zu dem du zubäten gedenckest/ und bilde-einem Gemüth so Liess und starck/als du immer kanft/ein die übertrefflicheMajestät und Herrlichkeit dieses grossen und ewigen Himmels-Königs/derra auf dem erhabenen Thron des Himmels / mitten unter seinen tansent-mahl tausent/ und zehentausentmahl zehentausent H. Engeln undErtz-En-geln/ Cherubim und Seraphim / fitzet/die alle aus tieffester Ehrerbietung-,Jes- e r-. vor ihm ihre Füsse und Angeflehter bedecken ; des grossen und ewigenHimmels - Königs/ vor dem alle Erden-Könige elende Wurme und Heu-schrecken/ Llöhe und t-drne Hunde find; des grossen und ewigen Him-mels-