Der Christ betrachtet als ein weiser
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/Z. Mit folgenden Worten: Dann es war auf den Felsen gegrün-det. Die Ursach hiemit dieser Vestigkeit ist nicht in den Gläubigen selber.M nein! Sie sind allzuscbwache Kräzlein/ als daß sie gegen so viele Anfühleaus eigener Krafft soltcn mögen bestehen. Sie sind in sich selber läimerneHürren, die auch ein einziger starcker Plaz-Regen schmelzen / ein einzigerhefftiger Wasser-Guß verschwämmen/ ein einziger brausender Sturm-wind über den Haussen fällen tönte / geschweige/daß solches nicht sollenvermögen derselbigen viele/ oder alle diese Sachen zusamen. Sonder dieUrsach dieser Vestigkeit ist aussert ihnen in dem felsenen Fundament/ aufdas sie gegründet sind. Und der plaz-Regen ist herabgefallen, unddie Wasser- Strobme sind gekommen, und haben die Winde ge-wayet,und an dießHauft gestoßen, und es ist nicht gefallen: dann,NL. dann es war auf den Felsen gegründet. Dieser Fels nun ist insgemein zwahr/ wie wir droben gehöret/ der/ -aß stein ihrem Christenthums»Fleiß und Seligkeits- Bau die Worte des Herren Jesu nicht blos gehöret/Ander selbige zugleich gethan haben. Das aber ist ein starcker Fels^Dann einmahl Gott selber hat in seinem Wort/und so auch ewigen Rath-schluß diese zwey Dinge / die worre ncmlich des Herren Jesu hören undthun, und eine gewisse und sichere Seligkeit/mit einander so genau verbun-den/ daß diese Verbindung in Ewigkeit kein Teuft! zerreißen kan. Daherfind die Verheißungen / die wir in Gottes Wort an unzählichen Orthenfinden / hierüber so schwanger/ so expressiv und krafftig. Liese/so du daranzweifelst / das einige Evangelium Johannis / so wirft du dessen genugsamüberzeuget werden. Da wirst du diese und andere herrliche Verheißungendes theureften Heylands selber antreffen: Also hat Gott die Welt gelie-bec, daß er seinen eingebohrnen Gohn dahin gegeben hat, arssdaßIoh ;n6 ein jeder, der in ihn glaubt, nicht verlohren werde, sonder das ewigIbid.v. ,r. Leben habe. Wer in ihn glaubt, der wird nicht gerichtet. WerIdid.v. ;<r. in den Sohn glaubt, der hat das ewig Leben, wahrlich, wahr-lich, ich jage euch-r Wer mein Wort höret, und glaubet dem, dermich gesendet hat, der hat das ewige Leben. Er hat es schon in sei-nem Anfang und Vorgeschmack. Er hacs in der Verheißung des Worts/in den Pfändern der Heil. Sakramenten/ in dem Siegel des wärthen Heil.Geistes. Er hat es in Christo Jesu selber / seinem durch Leiden nunmehrvervollkomneten Herzogen der Seligkeit. Er hat das Leben der Gnaden.Jesus wohnet schon durch den Glauben in seinem Herzen. Er hat hiemitauch das Leben der Herrlichkeit / dessen jenes ein seliger Anfang ist. Under komt nicht in das Gericht. Es ist in ihm, als einem der in ChristsJesu ist, keine Verdamnuß mehr. Sonder er ist von dem Tod,