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Des lehrnsbegierigen und andächtigen Landmanns getreuer Wegweiser / zur Beförderung der Ehre Gottes und gemeinem des Landes Nutzen ans Liecht gestellt von Johann Caspar Nägeli, Pfarrer im Fischenthal
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378
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Gebärt- Lo b - und Danck- Dpsser.

meinschafft haben könne, komme ich zu Christo Jesu;man er meine sundliche Seele dir nicht versöhnet här«w, und sie nicht die himmlische Kunst und Merck derLiebe durch die süsse Mittheilung deiner Liebe gelehrethatte, so könte er nicht mein Heyland seyn Du bistmein einiger höchster Endzweck. Meine angsthaffteSeele hat sich so sehr um einen getreuen Wegweiserund sicheren Weg zu dir zu finden bearbeitet, und nie«mand kan mich rechtschaffen lehren, dich zu erkennen,zu lieben und dir zu leben, als du selber: der Lehrer,der mich zu dir führen soll, muß von dir gesendet seyn.Ich hab mich in der Welt lang umgesehen, ob irgends-wo eine Landschafft wäre, da ich deinen Willen unddeine Herrlichkeit besser sehen möchte, als dise ist, inwelcher mein Looß gefallen ist : aber kein Wanders-mann, mit dem ich reden ; keine Creatur, die ich se-hen kan; kein Buch, darin ich gelesen hab, sagt mirmehr, noch auch svvil, als Jesus Christus. Ich kankeinen Weg finden , der so bequem für meine Seeleseye; keine Artziney, die so tüchtig für mein Elendseye; keinen Blaßbalg, der so fähig seye, die Liebe an-zuzünden, als der Glaube an Christum, den Spiegelund Bvttschaffter deiner Liebe. Ich sihe keine Lehre,die so göttlich und himmlisth seye, wie seine ist , alswelche das Bild und die Uberschrifft Gottes tragt; esist auch keine so völlig bekräfftiget und übergeben durchBezeugung deiner Allmacht, und die deine Sache soxeiniglich verthädige, und die Seelenwon ihnen selberund von der Eitelkeit abziehe, und ihre Sünde alsoverdamme, und sie darvon reinige, und so stracks zudir führe: und wiewol meine vorige Une kantnuß michunfähig gewachst hat auf die vergangene Zeiten zuruchzu schauen, und die Ordnung und Weiß deiner Vor-Z 4 fthung