Historie der Farben.
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Da die Ingredienzen bekannt sind, so wäre zuHoffen, daß durch eine ordentliche Reihe von Versu-chen , die Entdeckung der besten Dinte, welche sie so-wol in Absicht auf die Daurhaftigkeit als Schönheitder Farbe zu verschaffen im stände sind, sich dem flüs-sigen Nachforschen nicht würde entziehen können. Ob-schon die Länge der Zeit der eigentliche Probiersteinvon der wirklichen Daurhaftigkeit der Dinte ist, sowäre doch zu vermuthen, daß einige wenige Jahrehinlänglich seyn würden wenigstens von ihrer verschie-denen Daurhaftigkeit in Vergleichung untereinander zuurtheilen; und daß bey dieser Vergleichung von demAussetzen der Schriften für einige Monathe lang anSonne und Wetter, wordurch der Einfluß der Zeitauf die Farben merklich beschleuniget wird, einigerBeystand zu erhalten wäre. Wenn man gefärbte Tü-cher in dein Sommer einen oder zween Monathe derSonne aussetzt/ so verlieren sie mehr von ihrer Farbe/als wenn man sie ein Jahrhundert von der Luft be-schützet aufbewahret. In diesen Absichten habe ichmich vor ungefehr fünfzehn Jahren in eine Reihe vonVersuchen eingelassen / worvon der allgemeine Erfolghiernächst beschrieben wird.
I. versuche die beste Zubereitung der Dintemit Vitriol und adftringircndcn Sachenzu bestimmen.
Wenn man gemeine Dinte/ oder eine schwarzeInfusion von Gaüäpftln und Vitriol reichlich mit
Wasser