Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Sechster Abschnitt. iz?

aus der Feder, und erhielte eine volle braunschwarzeFarbe: Die Schrift ließe sich durch das Reiben nichtlosmachen, aber das Wasser nähme sie hinweg, dochbey weitem nicht,so leicht, als irgend eine der vo-rigen. Anstatt des Drucker - Fürnisses, oder des ge-kochten Oels, vermischte ich rohes Leinöl auf die näm-liche Weise mit Schleim und Lampsch-warz, und durchdas Verdünnen dieses Gemengs mit Wasser, erhielteich eine Dinte, welche von den vorigen wenig ver-schieden war.

Obschon diese ölichten Mischungen besser entspre-chen , als die mit blosem Gummi oder Leim berei-tete , so wäre doch zu besorgen, daß auch diese weilsie dem Wasser zu widerstehen unvermögend sind, fürdie vorgesetzten Absichten untauglich seyn würden.Dcw einzige Mittel dieser Unvollkommenheit abzuhel-fen, schiene zu seyn, wenn man solches Papier wähl-te, welches dem schwarzen Liquor verstatten würdeein wenig in seine Substanz einzudringen. Diesemzu Folge nähme ich etwas von der Sorte Papier,welches ziemlich durchschlagt, und gemeines Papier,das auf die gleiche Weise, wie zu dem Drucken zugeschehen pflegt, angefeuchtet war; und hatte dasVergnügen wahrzunehmen, daß weder die ölichtennoch die blos mit Gummi gemachten Mischungen sosehr auf demselben zerflossen, als zu erwarten gewesenwar, und daß die Schriften sich so vollkommen anleg-ten, als man immer wünschen konnte; denn sie ließensich nicht auswaschen, ohne einen Theil von der Sub-stanz -es Papiers selbst abzureiben.

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