Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Historie der Farben.

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Materie gesättigt, und nachwärts durch eine Vitriol-solution, welche ebenfalls mit Adstringentien vermi-schet ist, durchgezogen. Würde dasselbe zuerst mit dervikriolischen Solution getränket, so würde die Farbenicht so gut ausfallen / und das Tuch mehr beschädigetwerden: Und Falls man den adstringircnden und Vi-triolischen Liqnvr zuerst in einer Küpe zusammen ver-mischte/ so würde die Operation verlängert/ und einzum dftern wiederholtes Eintauchen erfordert werden,um dem Stoff einen gehörigen Körper von Farbe ein-zuverleiben. Bey dem Färben von sehr grossen Längenvon Tuch, da zum öfter« zwischen dem Eintauchender beeden Enden des Tuchs in den Liquor ein Zwi-schenraum von einer Viertelstunde vorbeygeht, wirdoft etwas Weinstein zugesetzet, welches an der Farbeselbst keine Veränderung macht, aber wie man glaubtverursacht, daß die Farbe gleichförmiger angreifet,und verhintert, daß das Tuch, wie die Arbeiter zusagen pflegen, nicht scheckicht herauskomme.

12. Wenn das Tuch, nachdem es eine volle schwar-ze Farbe erhalten hat, wieder und wieder durch denfärbenden Liquor durchgezogen wird, so erhaltet seineFarbe im geringsten keine weitere Erhöhung, sondernwird vielmehr verschlimmert und auf eine bräunlicheFarbe verändert. Das nämliche erfolget, wenn man dieIngredienzen zuerst in allzugrosser Quantität anwendet.Je geringer die zu dem Färben des blauenTüchs gebrauch-te Quantität von den Farbmaterialien ist,wenn fie nur zu-länglich stnd eine volle Schwärze zuwege zu bringen, destodaurhafter wird die Farbe in dem Abtragen ausfallen.

iz. Die