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Erster Abschnitt.
Las Gefäß zugedeckt, eben so wie in den vorhergehen-den,Experimenten / ungefehr eine Stunde lang in ei-nem heftigen Feuer ist unterhalten worden, klebtenLie Körner ganz wenig zusammen, und als sie wiederin die Waage gelegt worden, wurden sie eher etwasschwerer befunden als das zuerst gebrauchte und in derSchale zurückgelassene Gegengewicht. Aus diesemVersiiche, welcher bis zum drittenmal mit dem näm-lichen Erfolg ist wiederholet worden, schlösse ich inmeiner ersten in die Philosophischen Transactionen ein-gerückten Abhandlung, daß die Platina in dem Feueran ihrem Gewicht keinen Abgang leide. Herr Marg-graf und Herr Macquer haben seitdem gefunden, daß- sie daran nicht nur nichts verliere, sondern vielmehrzunehme, und daß der Zuwachs nach lange anhal-tendem Feuer sehr beträchtlich sey.
8. Herr Marggraf hat zwo Unzen rohe Pla-tina in einem Abtreibscherben unter eine Muffel ge-bracht, und ungefehr zwo Stunden lang, unterzuweiligem Umrühren der Platina mit einem eiser-nen Stäbe, ein starkes Feuer unterhalten. Er ge-wahrste keine aufsteigende Dampfe, und bemerkteLaß das Metall nach dem Erkalten gleich zusam-menverwickelten Bleyspänen ausgesehen, aber schwär-zer und ohne einen metallischen Glanz; und daßsein Gewicht nicht sey vermindert worden, sondernvielmehr zugenommen habe; denn dasselbe betrügeitzt zwo Unzen und zehn Grane, oder einen Theilauf sechsundneunzig mehr, als zuvor.
9. Diesen