Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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478 Historie der Platins.

Weise zu vermuthen, diese Massen seyen eben diejeni-gen , welche hier beschrieben werden.

Von der gleichen Art dörfte wohl auch das vonunterschiedlichen Schriftstellern unter dem Name desSpanischen Schmirgels (Hmiris ) be-

merkte Mineral seyn, welches man den darvon ge-gebnen Berichten zu Folge mit vieler Wahrscheinlich-keit als Platina, oder die Mutter (marrix) derselbenansehen kann. Es heißt dieser Smiris werde in denGoldminen gefunden, und die Ausfuhr desselben seyverboten; er enthalte Blärchen oder Aederlein vongediegnem Golde; er werde von den Alchimisten be-gierig gesucht; öfter habe man denselben zur Verfäl-schung des Goldes angewendet; gleich dem edlen Me-talle selbst widerstehe er dem Abtreiben, dem Quar-tiren, dem Spießglase, und dem Königscement, undlasse steh von demselben durch die Amalgamation mitKueHHt?'absölldern, welches zwar den SchmirgelausstvssS, überwach Gold zurückbehalte; alles Eigen-schaften .welche die Platina Mr kennbar machen, undsonst keiner andern bekannten Substanz können beyge-legt werden. Dieser Verringerung des Goldes perexrraÄum Fmiriciw ttiljiLnici gedenkt Becher inseiner Klinera arenaria, und in seiner kk^licalubrerranea wird öfter darauf gedeutet. BeedesBecher und Stahl nennen zwar die Substanz, welchedas Gold von dem Schmirgel an steh nimmt, eineErde, da doch die Platina ohne Zweifel unter dieMetalle gehört; allein hierdurch wird unsere Muth-

massung