Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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sor Anhang.

zu seyn, das Glas mit dergleichen Goldpräcipitat zufärben. Er beschreibt die Zubereitung des Präcipi-tats, und gedenket des Gebrauchs desselben zu dieserAbsicht nur mit wenigem, ohne von der Methode den-selben zu diesem Gebrauch anzuwenden, etwas um-ständliches beyzufügen, oder von der Wirkung desselbenetwas practisches anzumerken, nur da er von der Klein-heit der Goldtheilchcn redet, sagt er, daß eine DrachmeGold vermittelst einer gehörigen Zubereitung hinlänglichsey zehn Pfunde Glas zu färben.

Ein Proceß das Rubinglas zu bereiten ist mirvon einem Künstler mitgetheilet worden, welcher sichversichert glaubte, daß derselbe von Kunkel selbst her-komme, und darbey sagte, er habe selben für eineSchmelzfarbe allf/.c gut befunden, für durchsichtigesGlas aber »iemal keine Probe darvon gemacht. DasGold soll man in einer Vermischung von drey TheilenScheidwasser und einem Theil Salzgeist; das Zinnaber in einer Vermischung von einem Theil des letz-tem mit zweyen von dem erster» auflösen. Nachdemman die Solution gehörig mit Wasser verdünnt hat,dessen rechte Proportion sich blos durch wiederholtesProbiren im Kleinen d. Blatts. 28 s.) ausforschenlaßt, wird die Zinnsolution zugegossen, und die Ver-mischung bleibt ruhig stehen, bis die purpurfärbige Ma-terie niedergesessen ist. Der ungefärbte Liquor wirdsodann abgegossen / und der Bodensatz, weil er nochnaß und nicht sonderlich dick geworden ist, mit gestoß-uem Kiesel, oder weißem Sand genau vermenget;das Gemeng muß man mit gepulvertem Salpeter,

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