Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
Seite
512
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Anhang.

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, Goldfarbige Glaser ohne Zusatz von metal-lischen Substanzen bereitet.

Es giebt unterschiedliche erdartige Körper, zumBeyspiel Kreide und Gips, welche in dem Glase ei-ne gelbe Farbe verursachen, besonders wenn die Ver-gasung durch Borax oder laugenhafte Salze zuwege-gebracht wird. Doch haben dergleichen Gläser ins-gemein mehr oder weniger von einem grünen Ausse-hen , und so viel ich habe bemerken können, nieiualeine wahre Goldfarbe.

Neri schreibt vor zu einer goldgelben Farbe ei-,nen Theil rothen Weinstein, und die gleiche Quan-tität Braunstein, mit hundert Theilen Fritte oderGlasmischung zusammenzuschmelzen.

Kunkel sagt in seinen Versuchen und Anmerkun-gen über den Neri, dieser Proceß habe ihm mehrMühe gekostet, als kein anderer in dem ganzen Buch;die Proportionen seyn durchaus fehlerhaft; die Quan-tität des Braunsteins sey in Ansehung des Weinsteinszu groß, und von diesem sey in Ansehung der Frittezu wenig; ein Theil, oder fünf Viertel von demBraunstein, seyn für hundert Theile Fritte hinläng-lich , aber an sechs Theilen Weinstein sey es schwer-lich genug, besonders wenn derselbe nicht eine ganzdunkelrvthe und beynahe schwärzliche Farbe habe;und er habe es zuträglich gefunden, dem Weinsteinungefehr ein Viertel von seinem Gewicht Kohlstanbzuzusetzen. Er bemerket,, daß die Composttion bey

dem