Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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Anhang.

wegen einer solchen Umsetzung seiner verschiedenenSäuren / welche zu erfolgen pflegt, wo man künst-liche Vermischungen aus den nämlichen Ingredienzenauf gleiche Weise bearbeitet: Die Vitriolische Säure-es Bittersalzes, welche von ihrer Erde durch dasFeuer losgemacht wird, verbindet steh mit sovielvon dem Alkali des Kochsalzes, als es zu sättigen imStande ist; und die Säure des Salzgeists, welcherLurch die Vitriolsäure von dieser Portion Alkali los-gemacht ist, vereinigt fich mit der von der Vitriol-säure verlaßnen Magnesia, wormit es, anstatt deslercht zu kristallifirenden Bittersalzes, das obeuer-wähnte, sehr leicht zerflüssende Gemeuq abgiebt.Man hat in der That gefunden, daß das gemeineKochsalz, bey schnellem Abrauchen seiner Auflösun-gen , oder wenn das trockne Salz einem heftigenFeuer ausgesetzt wird , etwas von seiner Säure vonsich gebe: Allein das Gemeng von Erde und Salz-säure verlieret unter gleichen Umständen ebenfalls einePortion von der Säure, und Herr Baume hat inseinem Klanue! 6e gezetget daß solches

bey dem Meersalz, wenn es von diesem Gemenzgereinigt ist, nicht erfolge.

Die Reinigung des Meersalzes von seiner Erdevermittelst des Zusatzes von alkalischen Salzen nachNo. i. kann zwar für den Salzsteder sehr brauch-bar seyn, aber zu der gegenwärtigen Absicht muß

man

Wirkung nicht einmal statt haben könnte; denn dasmineralische Alkali, oder die sogenannte Basis dasKochsalz pflegt an der Luft nicht zu zerfiüssen, wiedie aus Pflanzen bereitete Langensalze.