Band 
Des ersten Theils zweyter Band.
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54» Anhang.

Salpetersäure samt dem mineralischen Alkali bleibenin dem Liquor zurück, welcher also, vermittelst -erKristallisation, einen wahren kubischen Salpeter ab»giebt. Die Solutionen müssen wohl gesättigt seyn,damit die Trübheit, welche je länger je unmerklicherwird, je mehr man von der talkartigen Soluiionbeymischet, sich desto besser unterscheiden lasse; undnachdem sich alle Wolken gänzlich aus dem Gesicht ver.lohren haben, ist es ralhsam noch etwas wenigesvon der letztern Solution zuzuiröpftln, weil ein klei-nes Uebermaaß darvon keinen Nachtheil bringt, dahingegen der geringste Mangel desselben, weil dardurchein Theil von dem Glaubersalz unverändert bleibet,eine Ursach ist, daß das mineralische Alkali, fürwelches dieser Proceß eine blosse Zubereitung ist,unrein ausfallt, wie aus der folgenden Operationerhellet.

3. Absonderung des mineralischen Alkalivon dem kubischen Salpeter.

Wenn das Alkali des Meersalzes, nach einer deroben beschrievnen Methode, mit dem Salpetersäurenvereiniget ist, muß man die Säure vermittelst deSVerpuffens mit brennbaren Substanzen absondern.Vermischet den cubischen Salpeter mit einem Fünfteloder Sechstel von seinem Gewicht gepülverter Kohle,und reibet beedes fleißig untereinander: Kohlen vonanimalischen Substanzen verdienen vor denen ausdem Pflanzenreiche den Vorzug, weil von denen letztern

nach