;6 Geschichte der Gtaatsveränderungen
Dionystus In die erste Classe setzte er achzig Centurien/von Hai. in welche niemand anders, als Rathsher-m,4. B- ren, Edelleute, oder andere begüterte Per-sonen aufgenommen wurden; und alle, diePlmius, ' zu dieser Classe qehöreten, mußten wcnig-im,.B. llens hundert Minen, oder zehen tau-c. N; send Drachmen besitzen; welches dazumal,(nach unserm Gelde gerechnet - etwas mehr,als zehen lausend Französische Thaler be-trug. Wir dürfen dieses inzwischen, wegender unterschiedenen Meinungen der Gelehr-ten, und wegen des Werths und der Abän-derung der Münzen,nicht so genau bestimmen.Eben so ungewiß ist es, ob jede Centuriedieser ersten Classe würklich aus hundertMann bestanden sey. Man hat im Ge-gentheil Ursach zu glauben, Gervius habe,
< in Absicht, die Anzahl der Stimmen derPatricier zu vermehren) die Anzahl ihrerCenturien vermehret Welche geheime Ab-sicht er unter dem löblichen Vorwande ver-barg: daß, da der Adel reicher, als dieBürgerschaft sey, so müsse eine Centurie, dieaus einer kleinen Anzahl desselben bestehe,eben so viel zu den gemeinen Ausgaben bey-tragen, als eine vollzählige Centurie Volks.
Erste Diese achtzig Haufen der ersten Classe wur-Classe. de» in zween Theile vertheilet. Der erste,der aus den ältesten, und denjenigen zusam-mengesetzt war, die mehr als fünf und vier-zig Jahre alt waren, war zur Hut undVertheidigung der Stadt bestimmet Die., vierzig andern aber, die aus jungen Leuten,von siebm-ehenden bis zum fünf und vier-zigsten