Band 
Erster Theil.
Seite
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i2o Geschichte der Gtaatsveräiiderrmgen

göttliche Eingeistuiig gewesen) er lassedurch eine übertriebene Willfährigkeit ei-nen Thron aufrichten, der sich allgemachwider ferne Macht erheben, und dieselbeendlich stürzen werde. Allein diesergroßmüthige Rathsherr ward wenig ange-höret; und man betrachtete seine Gegen-vorstellungen als die Reden eines Mannes,der mit vieler Hartnäkigkeit beständig seineMeinung behauptet, und zuletzt in Unwillengeräth, daß niemand derselben nachfolget.Die Gegenparthey behielt die Oberhemd.Der meiste Theil der Rathsherren,die des im-merwährenden Streitens und Gezänks über-drüßig waren, wollten den Frieden haben, wietheuer er immer zu stehen käme. Und so warddenn fast einmüthig die Einwilligung zu derErwählunqdieser neuen obrigkeitlichen Perso-nen gegeben, welche man die Zunftmeiisterdes Dolks nennete.

Man verwandelte dieselbe in ein RallhS-erkänntniß, welches zugleich die AuStilgzmigder Schulden in sich begriff. Die Mbge-ordnete des Raths trugen dasselbe als. dieVersiegelung des Friedens, mit sich in dasLager. ES schien, das Volk hätte »weiternichts, so dasselbe ausser Rom anfhcalte:doch die Häupter der Empörung wollten »nichtzugeben, daß man auseinander gehen solllte,mar» sey denn vorher zu der Wahl dneserneuen obrigkeitlichen Personen des WolkSgeschritten. Die Versammlung ward alsoin dem Lager selbst gehalten. Man zogz die